Verschiedene Medien berichten schon seit Monaten über die Insolvenz der P&R Container-Gruppe (u.a.: P&R Transport-Container GmbH). Derzeit sieht es ganz nach der größten Insolvenz aus, die deutschen Anlegern jemals widerfahren ist. 54.000 Anleger soll der Fonds eingesammelt haben. Die sich allesamt – zumindest eine Zeit lang – als Vermieter eines Containers fühlen durften.

Die ersten Verantwortlichen richten sich ein …

Während sich bereits die ersten der mutmaßlich Verantwortlichen durch eine “umfangreiche Kooperationsbereitschaft” auf einen Deal mit der Staatsanwaltschaft einrichten, gucken die Anleger wohl allesamt in die Röhre. Wer mit der Justiz kooperiert, darf auf eine mildere Strafe hoffen. Und mit dem Geld, von dem hier die Rede ist, dürfte es den Verantwortlichen leicht fallen, sich die teuersten Anwälte leisten zu können. Wie die Verfahren mutmaßlich nach etlichen Jahren ausgehen werden, mussten Anleger bereits in tausenden anderen Fällen erleben.

Die ausgesprochenen Strafen waren, aus der Sicht vieler Betroffener, viel zu milde.

Über eine Millionen Container weniger, als anfänglich angenommen.

Statt 1,6 Millionen sollen nur noch rund 600.000 Container vorhanden sein. Das bedeutet für die Anleger, dass noch weniger Geld übrig bleiben wird, als bereits befürchtet. Der klägliche Rest, der jetzt noch vorhanden ist, reicht schlimmstenfalls noch für die Kosten des Insolvenzverfahrens.

Ist noch was zu retten?

Das deutsche Insolvenzrecht sieht eigentlich eine gleichmäßige Befriedigung der Gläubiger vor. Trotzdem besteht für die meisten Anleger kaum der Hauch einer Chance, mehr als die festgestellte Insolvenzquote als “Schadensersatz” zu erhalten.

Tatsächlich kann der Grundsatz der gleichmäßigen Befriedigung der Gläubiger unter bestimmten Voraussetzungen durchbrochen werden. Es reicht bereits die Feststellung, dass ein Gläubiger absonderungsberechtigt ist. Welche Kriterien im jeweiligen Fall zutreffen können, kann von Fall zu Fall höchst unterschiedlich sein und ergibt sich oft erst aus den bestehenden Verträgen.

Grundsätzlich gilt: abonderungsberechtigte Gläubiger werden vor den übrigen Insolvenzgläubigern bedient.

Rechtliche Einzelfallprüfung der Anlage- und Beraterverträge

Wer sein Investment noch nicht vollständig aufgeben möchte, ist aus den genannten Gründen mit Sicherheit gut beraten, sich anwaltlicher Hilfe zu versichern. Die dedizierten Rechtsanwälte der iipk können auf teils jahrzehntelange Erfahrung zurückblicken und stellen den wichtigsten Baustein auf dem Weg zu einem möglichen Schadensersatz dar.

P&R: aus dem Schneeball wird eine Lawine