Metropolitan Estates Berlin GmbH & Co. KG ist als Immobilienfonds aufgelegt worden. Zumindest haben uns Gesellschafter berichtet, dass sie dachten es handele sich um einen Immobilienfonds. Tatsächlich hat der Metropolitan Estates Berlin GmbH & Co. KG – wie auch schon mehrfach berichtet – nur ein Darlehen an eine Gesellschaft vergeben, die mit dem Geld angeblich Immobilien gekauft hat.

Ausnutzung der unerfahrenen Anleger

Über die Sinnlosigkeit solcher Konstrukte haben wir schon des Öfteren berichten müssen, da diese Verschachtelung von Gesellschaften leider mittlerweile kein Einzelfall mehr ist. Es mag erst mal dahingestellt sein, ob den Initiatoren hier eine böse Absicht unterstellt werden kann oder muss. Es ist auf jeden Fall ein massiver Nachteil für die einzelnen Gesellschafter. Schließlich ist jeder einzelne in gutem Glauben einem Immobilienfonds beigetreten zu sein und nicht einem Darlehensfonds.

Darlehen statt Betongold

Wenn es um die schnöde Herausgabe eines Darlehens geht, stellt sich im Vorfeld immer die Frage, welche Geschäfte sollen hier vertuscht werden? Zwar haben alle Gesellschafter einen gesetzlichen Anspruch auf Einsichtnahme in die Geschäftsunterlagen, der ist jedoch bei der vorliegenden Beteiligung auf die Darlehensvergabe beschränkt. Die tatsächlichen Werte des Fonds, die Immobilien und die damit einhergegangenen Geschäfte können somit nicht so ohne weiteres kontrolliert werden.

Muss der Berater den Irrtum aufklären?

Die ersten von uns begleiteten Verfahren geben schon erste Hinweise darauf, welche Entscheidungen hier erwartet werden dürfen. BeraterHaftung.de ist hier der klaren Meinung, dass der Berater das besondere Risiko hervorheben muss.

Metropolitan Estates Berlin GmbH & Co. KG – Immobilienfonds ohne Immobilien
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