Bei dem grauen Kapitalmarkt handelt es sich um den unregulierten aber noch legalen Teil des Kapitalmarktes. Ihn zeichnet vor allen Dingen die fehlende staatliche Aufsicht aus. Der Reiz für die dort tätigen Unternehmen liegt im Besonderen darin, dass keine Erlaubnis einer staatlichen Behörde benötigt wird.

Bernhard Ehlen

Hochrisikosegment

Allgemein sollten sämtliche Engagements in diesem Bereich des Kapitalmarktes mit besonderer Vorsicht erfolgen.

Wo Schatten ist, ist auch Licht!

Neben den ganz offensichtlichen Nachteilen, bietet der graue Kapitalmarkt verschiedenen Gruppen von Marktteilnehmern auch erhebliche Vorteile: speziell kapitalschwache Unternehmen (wie zum Beispiel Unternehmensgründungen, also start-ups) haben über den grauen Kapitalmarkt erleichterten Zugang zu Investoren und Kapital.

Risiken und Gefahren

Durch die fehlende staatlicher Aufsicht sind die Produkte des grauen Kapitalmarktmarktes besonderen Risiken und Gefahren unterworfen.

Enormer finanzieller Schaden

Verschiedene Statistiken deuten darauf hin, dass der jährliche Schaden bei über 20 Milliarden € liegt. Es ist mit Sicherheit dem Umstand zu verdanken, dass viele Anleger schwarz Geld für Investitionen benutzen, dass nur wenige Fälle zur Anzeige gebracht werden. Oft sind es auch haarsträubende Geschichten, die eine Vielzahl von Anlegern dazu verleitet haben, Geld zu investieren.

Wenn etwas zu schön ist um wahr zu sein, ist es das meist auch!

Teilweise lässt sich auch beobachten, dass viele geschädigte Anleger sich ob ihrer Anlageentscheidung schämen und alleine aus diesem Grund auf eine strafrechtliche Verfolgung verzichten.

Grauer Kapitalmarkt