BaFin will CFD-Geschäfte verbieten – zu Recht!

Differenzgeschäfte boomen – für die Anbieter! Doch das ist nicht der Grund, weswegen die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) einschreitet und diese Geschäfte – zumindest für Privatleute – verbieten will. Die Verluste einzelner Anleger schreckten die Aufsichtsbehörde auf. Die Anbieter so genannter CFD (Differenzkontrakte) nutzen in erster Linie die Unerfahrenheit privater Anleger aus. Die Klagen einzelner Geschädigter erreichten in den letzten Monaten neue Rekorde, sowie deren Verluste.

CFD – immense Nachschussrisiken

Als Hauptgrund führt die BaFin die so genannte Nachschusspflicht an, die einen Anleger unter Umständen beim Handel mit CFDs treffen kann. So liegt es in der Natur von Hebelprodukten, dass schon geringe Bewegungen des zu Grunde liegenden Wertes ausreichen, um die geleistete Hinterlegung aufzubrauchen. Wer in solchen Situationen nicht schnell genug reagiert, der riskiert schon mal das doppelte oder gar dreifache seiner Einlage als Nachschuss.

Verlustreiche Erfahrungsberichte

Aus den Rückmeldungen vieler Anleger, die Geld mit CFDs verloren haben, lässt sich schließen, dass das große Geld der Anbieter mit Privatinvestoren gemacht wird. Diese sind in der Regel nicht in der Lage, die wahren Risiken des CFD-Handels auszumachen. Nicht nur, dass die Chance immer unter 50 % liegt – was einen dauerhaften Gewinn rein mathematisch betrachtet, ausschließt. Auch die “programmierte” Verzögerung im so genannten Real-Time Handel sorgt für ungleiche Chancen. Der Privatanleger vor seinem Heim-Terminal erlebt immer nur “gefühltes” Real-Time, denn die verwendeten Übertragungswege haben für sich alleine schon Latenzen von über 100 ms – je Richtung! Das ist aber nicht das einzige Problem:

Betrug mit Handelssoftware

Die von vielen Anbietern benutzte Handelssoftware tut noch ihr Übriges. Es lassen sich in der Software verschiedenste Parameter setzen, die dafür sorgen, dass einzelne Aufträge “langsamer” ausgeführt werden, als andere. Was auf den ersten Blick unverfänglich erscheint, stellt sich für den Anleger als großes Problem dar. Speziell in hochvolatilen Märkten, also Märkten mit sowohl vielen Handlungen als auch starken Bewegungen, kann auf diese Art jede Handlung mit “versteckten” Gebühren versehen werden; Davon merkt der Privatanleger in der Regel nichts.

Können spielt keine Rolle

Mit diesen Widrigkeiten belastet, ist es auf Dauer selbst für den besten privaten Händler unmöglich, einen verlässlichen Gewinn zu produzieren. Es hängt immer alles vom Wohl und Wehe des Anbieters ab.

Chancen wahren und handeln

Sollten auch Sie zu den Verlierern dieses Marktes gehören, können Sie uns gerne Ihre Unterlagen und Erfahrungsberichte übermitteln. Es gibt sogar mittlerweile zwei Anbieter, die nach entsprechenden Anträgen, vergleichsbereit sind. Nutzen Sie also ruhig die günstige Möglichkeit einer Mitgliedschaft in der iipk, um Ihre Kapitalanlage fachmännisch auf eventuelle “handwerkliche” Fehler überprüfen zu lassen.

Guter Rat ist teuer? Zumindest kann der falsche Rat teuer werden.

Beratende Berufe

Berater gibt es in vielen Bereichen: Steuerberatung, Rechtswesen, Kapitalanlagen und Unternehmensberatung. Alle haben sie gemein, dass es nicht um Kleingeld geht. Ein falscher Rat kann also schnell richtig teuer werden. Und es wäre nicht das erste Mal, dass durch einen falschen Rat sogar eine Existenz vernichtet wurde. Aber kann man sich gegen einen falschen Rat schützen? Kann man darauf vertrauen, dass der Rat eines anderen besser ist? Mit Sicherheit ist nur gewiss, dass es hierfür keine Patentlösung gibt und die Ratsuchenden sich auch ein gehöriges Stück auf ihre eigenen Erfahrungen verlassen müssen.

Bedrohlicher Trend bei der Falschberatung

Seit Jahren nimmt die Zahl der Falschberatungen in vielen Bereichen zu und ein Ende ist ehrlich gesagt nicht absehbar. Dies liegt zum einen an der schieren Menge der Berater, die jedes Jahr neu auf den Beratungsmarkt drängen und zum anderen an der fehlenden Möglichkeit des Beratenen die Ratschläge sofort als gut oder schlecht einordnen zu können.

iipk© unterstützt durch Informationen

Mit den Artikeln auf der Seite Beraterhaftung.de wollen wir alle Interessierten in erster Linie informieren. Über viele Bereiche der Beraterhaftung erhalten Sie hier einen guten Überblick und finden bestimmt in vielen Fällen auch Artikel bekannter Firmen oder Fälle. Wenn Sie Fragen zu einem eigenen Fall haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wenn Sie Mitglied sind erhalten sie in jedem Fall eine ausführliche rechtliche Beratung durch einen dedizierten Rechtsanwalt auf Kosten der iipk©.

Datenbank und Negativauskunft

Aufgrund unserer umfangreichen Datenbank können wir Ihnen zudem in den meisten Fällen bereits unmittelbar nach Ihrer Anfrage weitere Informationen geben, sei es zu den verantwortlichen Personen, den verbundenen Unternehmen oder bereits ergangenen Urteilen oder Vergleichen.

Vorteile einer Mitgliedschaft

In Anbetracht der Beträge, die in der Regel durch Beraterfehler im Risiko stehen, läuft die Investition in eine Mitgliedschaft in der iipk© unter vernachlässigbare Aufwendungen. Zumal Sie die Kosten nach Auskunft unserer Steuerberater steuerlich geltend machen können. Unbezahlbar ist hingegen das beruhigende Wissen kompetente Informationen erhalten zu haben.

Diesel-Skandal hat auch Gewinner

Und ewig lockt der Widerruf!

Fast so schlimm, wie eine Drohne über Nachbars Garten fliegen zu lassen, ist es heutzutage einen Diesel zu fahren. Wer wünscht sich da nicht die Möglichkeit, seinen Diesel ohne Wertverlust bei seinem Händler zurückgeben zu können?

Auch LG Stuttgart bestätigt Widerruf

Im Verfahren vor dem Landgericht Stuttgart begehrte ein Diesel-Fahrer den Widerruf seiner KFZ-Finanzierung. Obwohl der Vertrag schon betagte vier Jahre alt war, wollte der Darlehensnehmer den Vertrag widerrufen. Vielleicht trieb ihn ja die Sorge, dass der Diesel-Skandal für einen erheblichen Wertverlust seines KFZ verantwortlich sein wird? Ehrlich gesagt, wissen wir nicht, warum er nach vier Jahren von seinem Vertrag zurücktreten wollte. Fakt ist, dass es mit Sicherheit viele ähnlich gelagerte Fälle gibt. Der drohende Wertverlust ist immens und der Widerruf eine Möglichkeit, sich vor diesem Schaden zu schützen.

Rechtsmissbrauch durch Darlehensnehmer?

Auch, wenn auf den ersten Blick, die Entscheidung des LG Stuttgarts einem Diesel-Fahrer zugute kommt, geht es “nur” um einen vertraglichen Widerruf. Eine Vielzahl von Darlehensverträgen ist nämlich fehlerhaft und aus diesem Grund gibt es in diesen Fällen einen sogenannten unendlichen Widerruf. Ob der Widerruf rechtsmissbräuchlich erfolgt, hat den Gerichten dabei vollkommen egal zu sein. Dieses Thema war tatsächlich bereits Gegenstand mehrerer Verfahren, die sich ebenfalls mit dem – angeblich rechtsmissbräuchlichen – Widerruf auseinandersetzen mussten. Kurz gefasst: ein vertragliches Recht zu nutzen, kann nicht rechtsmissbräuchlich sein!

Nur ein Glied in einer langen Kette

Das Urteil des LG Stuttgart ist tatsächlich nur eines von mehreren mittlerweile ergangenen Urteilen, die sich mit dem Thema des “ewigen” Widerrufs befasst haben. Es lässt sich trefflich darüber streiten, ob die thematisierten Formalien tatsächlich ein ewiges Widerrufsrecht auslösen sollen. Fakt ist jedoch, dass es im Speziellen für die Diesel-Fahrer unseres Landes eine Erfolg versprechende Möglichkeit darstellt, sich – ohne Vermögensschaden – von ihrem Fahrzeug wieder zu trennen.

Tauschen Sie ihren Diesel

Wer also mit seinem Diesel unzufrieden ist, vor allem wenn in Kürze eigentlich ein Verkauf geplant war, könnte sich jetzt schadlos halten. Die dedizierten Rechtsanwälte der iipk geben für alle Mitglieder eine kostenlose Ersteinschätzung bezüglich der Widerrufsmöglichkeit ab. Sollte also in Ihrem Fall kein Widerruf möglich sein, bliebe einfach alles beim Alten.

Und im Falle einer eventuell vorhandenen Rechtsschutzversicherung wird in jedem Fall die Deckungsanfrage auf Kosten der iipk durchgeführt.

Musterklage gegen Diesel-Betrüger

Aktualisierung 25.10.2018

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) zieht gemeinsam mit dem ADAC gegen die Diesel-Betrüger vor Gericht. Durch das eilig verabschiedete Musterverfahrengsgesetz ist es jetzt den Verbraucherverbänden möglich für die Verbraucher kostengünstig so genannte Musterverfahren zu führen. 

Zahlungsaufforderung der LogisFonds

Bis zum letzten Tropfen …?

Der LogisFonds I AG (LogisFonds 1) wurde zum 31.12.2017 aufgelöst und unter der LogisFonds I Gmbh fortgeführt. Angeblich entsprach dieses Vorgehen dem Wunsch der Gesellschafter. Der Fonds hat es während seiner Laufzeit nicht geschafft, seinen Anlegern einen Gewinn zu bescheren. Im Gegenteil: die Gesellschafter werden aktuell durch das Schreiben der Gesellschaft dazu aufgefordert weitere Zahlungen zu leisten.

… ohne uns!

Zahlungen an den LogisFonds vermeiden

Die Anleger sollten auf keinen Fall Zahlungen leisten, bevor die Forderungsgrundlage nicht rechtlich geprüft wurde. Die Mitglieder der iipk erhalten hierzu wie immer eine kostenlose Erstberatung, durch einen der Kooperationsanwälte der iipk.

Nachweislich haben wir in vielen ähnlichen Fallkonstellationen bereits dafür gesorgt, dass Anleger keine Nachzahlungen leisten mussten. Auch im Fall des LogisFonds gehen wir aufgrund der rechtlichen Einschätzung der dedizierten Rechtsanwälte von erheblichen Zugeständnissen aus.

Schnelle Rechtssicherheit durch abgeschlossene Verfahren

Die iipk bietet durch die breite Fallsammlung und das professionelle, fallbezogene Netzwerk, den betroffenen Anlegern eine erheblichen zeitlichen Vorteil. Dadurch lässt sich das leidige Thema Nachschuss schnell und vor allen Dingen im Sinne des Anlegers, abschließen.

Keine Zahlungen leisten

Beitrag wurde am 25.06.20218 aktualisiert.

Leisten Sie keine Zahlungen, ohne ausreichenden rechtlichen Rat. Tatsächlich konnte bei einer hohen Zahl von Forderungen eine Nachbesserung zu Gunsten des Anlegers erreicht werden. Wenn auch Sie von der Gesellschaft derzeit dazu aufgefordert werden, vermeintliche Auseinandersetzungsguthaben auszugleichen, haben Sie gute Chancen, zu vorgenannter Gruppe zu gehören.

Was ist bloß bei der Picam-Gruppe los?

Renditen mit einem computerbasierten Handel von Dax-Futures versprach die Picam-Gruppe. Es handelt sich dabei um Termingeschäfte, mit großer Hebelwirkung. Sie sollten über die Schweiz und Lichtenstein abgewickelt werden. Die Anlagegelder hierfür sollen über das Konto eines Berliner Wirtschaftsprüfer eingesammelt worden sein.

Picam: Pest oder Cholera?

Die Anleger konnten dabei zwischen zwei Varianten wählen: dem Hochrendite-Modell und dem „Secure“-Modell. Bei ersterem mit Hinweis auf einen möglichen Totalverlust und bei letzterem soll nur mit einem Teil des Kapitals spekuliert und der Rest konservativ abgesichert werden.

Berater haften bei Falschaufklärung

Verkauft wurde dieses Anlagemodell offenbar durch zahlreiche Vermittler. Berichten zufolge sollen rund 300 Millionen von 2000 bis 3000 Anlegern akquiriert worden sein. Angeblich sollen rund zwei Drittel der Anleger das Hochrisikomodell gewählt haben.

Wenn etwas zu gut klingt, …

Traumrenditen von bis zu 20 Prozent wollten die Vermögensverwalter der Picam-Gruppe angeblich erwirtschaften. Medienberichten zufolge, stocken die Zahlungen der Picam-Gruppe an ihre Anleger inzwischen jedoch und zwar für beide Modelle. Anlegern dürfte das mit Sicherheit große Sorgen bereiten.

Schweiz hat reagiert

Alarmsignale kamen bereits Anfang 2017 aus der benachbarten Schweiz. Die dortige Finanzaufsicht Finma setzte die Piccor AG, die zum Picam-Verbund gehört, auf ihre Warnliste. Das geschieht grundsätzlich dann, wenn eine behördliche Bewilligung fehlt oder wenn die Untersuchungen der Finma „eine erhebliche Gefährdung von Anlegern durch Anbieter vermuten lassen“.

Strafanzeige?

Auch soll inzwischen von einer Rechtsanwaltskanzlei Strafanzeige erstattet worden sein. Die Berliner Staatsanwaltschaft soll bereits ermitteln. Diese Entwicklung dürfte Picam-Anleger bestimmt hellhörig werden lassen. Es steht zu befürchten, dass sie sich wohl auf unruhige Zeiten einstellen müssen.

Was Sie jetzt noch tun können:

Wenn auch Sie der Offerte des Beraters erlegen sind und Geld investiert haben, sollten Sie sich sputen. Erfahrungsgemäß ertragen die Anleger die größten Verluste, die am längsten warten. Auch bei der Picam-Gruppe können wir kein tragfähiges Konzept erkennen und müssen derzeit aufgrund der Veröffentlichungen von dem schlimmsten ausgehen.

MS Santa-R Insolvenzverwalter will Geld von Anlegern

Böse Post vom Insolvenzverwalter. Die Anleger der MPC Fonds Santa-R Schiffe sollen die Ausschüttungen zurückzahlen. Nach der letzten Hiobs-Botschaft aus dem Jahr 2014, der Insolvenz (AZ: 5 IN 104/13), folgt jetzt der nächste Hammer: die Rückzahlung der erhaltenen Ausschüttungen.

Die gesamten Ausschüttungen sind bedroht

Erfahrene Anleger mögen es schon länger befürchtet haben. Schließlich sind Ausschüttungen rückforderbar, wenn sie nicht echten Gewinnen entspringen. Deshalb verweist der Insolvenzverwalter auf die entsprechenden Vorschriften im HGB. Einlagen gelten als nicht geleistet, wenn trotz Verluste Entnahmen stattfinden. (kurz gefasst)

Angebliche Gewinne nicht berücksichtigt

Der Einwand, dass in den Jahren 2003 bis 2005 teils erhebliche Gewinne entstanden sein sollen, wird nach Ansicht einiger unserer Mitglieder nicht ausreichend gewürdigt. Es gibt durchaus nachvollziehbare Rechenmodelle, die einen erheblichen Teil der Ausschüttungen als Ausschüttungen aus echten Gewinnen sehen. Das würde aber bedeuten, dass die Ansprüche des Insolvenzverwalters komplett oder teilweise ins Leere gehen könnten.

Nicht einfach zahlen

Versuche, Anlegern Ausschüttungen wieder abzunehmen, gab es in den letzten Jahren zuhauf. In vielen Fällen fehlte es nach eingehender Prüfung jedoch an der notwendigen rechtlichen Grundlage. Es empfiehlt sich also auch im vorliegenden Fall, der Aufforderung des Insolvenzverwalters auf keinen Fall nachzukommen, bevor nicht anwaltlicher Rat eingeholt wurde.

Umfangreiche Prüfmöglichkeiten

Leider lassen sich nicht alle “Ein-Schiff-Gesellschaften” des Fonds über einen Kamm scheren. Es ist also in jedem Fall erforderlich, die Beteiligung und alle Zahlungsströme zu prüfen. In den Fällen, in denen keine vollständigen Unterlagen des Fonds vorliegen, kann vermutlich auf die Unterlagen anderer Mitglieder zurückgegriffen werden.

Beraterhaftung

Verschiedene Anleger denken auch wieder darüber nach, die Berater in die Verantwortung zu nehmen, denen sie diese Beteiligung zu verdanken haben. Leider wurde durch die Schuldrechtsreform die absolute Verjährungsfrist von 30 Jahren auf 10 Jahre gekürzt. Vor diesem Hintergrund hat die Inanspruchnahme des Beraters wenig Sinn.

Glück im Unglück beim Online-Glücksspiel

Die Dunkelziffer ist hoch. Doch groben Schätzungen zufolge, spielen einige zehntausend Menschen Online-Glücksspiele. Es handelt sich um einen Milliardenmarkt, der kaum beaufsichtigt werden kann. Zumal der Großteil der Anbieter im Ausland sitzt und sich so effektiv einer (deutschen) Aufsicht entzieht.

Glücksspiel ist in Deutschland streng reguliert

Dass Online-Glücksspiele verboten sind, wissen sowohl die Anbieter, als auch die meisten Spieler und sowieso die zuständigen Aufsichtsbehörden. Aber gerade den letzteren sind in den meisten Fällen die Hände gebunden. Wer im Internet nach seinem vermeintlichen Glück sucht, wird auch fündig. Da nützt es nichts, dass der Anbieter nicht nur auf die Risiken hinweist. Nein, die meisten Anbieter weisen sogar darauf hin, dass Online-Glücksspiele süchtig machen oder in einigen Ländern verboten sein können.

Ähnlich wie die Warnhinweise auf Zigarettenpackungen ist das keine Hilfe für die Opfer dieser Online-Casinos.

Online-Glücksspiel Verträge sind nichtig (§ 134 BGB)

Hilfe für Spieler die Hilfe wollen, bietet nach dem deutschen Recht der § 134 des BGB. Verträge mit Vertragspartnern, die verbotene Geschäfte anbieten sind nichtig. Mit dieser einfachen Formel kommt jeder Willige aus jedem Spielvertrag mit einem Online-Kasino wieder raus. Das geht sogar soweit, dass gezahlte Gelder zurückgezahlt werden müssen. Und zwar bis auf den letzten Cent.

Finanzdienstleister macht sich strafbar

Hierzu muss man sich noch nicht mal an das Casino selbst wenden. Wobei davon auszugehen ist, dass die meisten dieser Casinos Anfragen auf Rückzahlungen verlorener Einsätze vermutlich ignorieren werden. Da es sich um verbotene Geschäfte handelt, machen sich auch sämtliche Finanzdienstleister, die sich daran beteiligen mindestens Schadensersatzpflichtig. Wer also seine Zahlungen an das Online-Casino über Paypal abgewickelt hat, kann Paypal dazu auffordern diesen Betrag zu erstatten. Vermutlich wird Paypal das Geld abschreiben, was aber dem Betroffenen egal sein kann. Die Konsequenz seitens Paypal dürfte jedoch auch die Kontokündigung sein.

Ohne Rechtsanwalt wird’s nicht gehen

Wer geleistete Zahlungen zurückfordern will, sollte sich hierzu auf jeden Fall an einen erfahrenen Rechtsanwalt wenden. Wir sind gerne bereit Anfragen kostenfrei und unverbindlich weiterzuleiten.

Professionelle Hilfe ist wichtig

Wer unkontrolliert und über das normale Maß hinaus an diesen Glücksspielen teilnimmt, wird von seiner Sucht nicht loskommen, nur weil er eine einzige Zahlung zurückerhalten hat.

Die erste Anlaufstelle ist mit Sicherheit die BZGA, die “Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung”.

Wichtiger Hinweis der iipk

Wir haben keine Interessengemeinschaft für Online-Glücksspiele!

MLR und MLR 2: Anleger sollen für fragwürdige Verfahren blechen

Mitglieder unserer Interessengemeinschaft MLR Beteiligungsgesellschaft (1 und 2) wandten sich in den letzten Tagen an uns, da ein weiteres Anschreiben des Liquidators Robert Kramer für Verwirrung und Ärger sorgt. Zwar nicht bei den Anlegern, die bereits gegen Herrn Kramer gewonnen haben. Aber bei den Anlegern, die verloren haben! Und denen erscheint sein jetziges Anschreiben verständlicherweise wie der sprichwörtliche Schlag ins Gesicht.

Geschäftsführung ohne Mandat?

Auf Seite Zwei des Anschreibens heißt es unter Punkt Eins wörtlich: „In dieser für alle Betroffenen unangenehmen Phase der Abwicklung gibt es leider nach wie vor keine Rechtssicherheit zu der Frage, ob und wenn ja, in welchem Umfang ich als Abwickler legitimiert bzw. sogar verpflichtet bin, entsprechende Forderungen gegenüber Anlegern geltend zu machen, oder aber, ob dies von meinem Abwicklungsauftrag nicht mit umfasst ist.“

Fazit: Einige Gerichte bezweifeln die Legitimation des Liquidators!

In der Folge schildert Herr Rechtsanwalt Kramer dann verschiedene „Szenarien“ und regt eine Abstimmung im Umlaufverfahren an.

Vermeidbare Kosten sollen jetzt von allen Gesellschaftern getragen werden!

Hierzu unsere Stellungnahme: Unangenehm ist die ganze Situation wohl primär für alle betroffenen Anleger. Und zwar, wie uns Mitglieder unserer Interessengemeinschaft glaubhaft versichern konnten, nicht erst in der aktuellen „Phase der Abwicklung“. Besonders bemerkenswert an dem jetzigen Anliegen des Herrn Kramer, ist zudem die Tatsache, dass er trotz der von ihm selbst eingeräumten mangelnden Rechtssicherheit längst damit begonnen hat, angeblich fällige Außenstände bei ratierlichen Zahlungen geltend zu machen. Für ihn und den von Ihm beauftragten Rechtsanwalt stellte das anscheinend kein sonderlich großes Problem dar.

Bemerkenswert dabei: Wurde ein Gerichtsverfahren gewonnen, mussten die verklagten Anleger die Kosten des beauftragten Rechtsanwaltes tragen – was in der Natur der Sache liegt und somit auch nicht zu beanstanden ist. Aber, bei verlorenen Verfahren wurden die Dienste des beauftragten Rechtsanwaltes sowie der gesamten Kosten der beklagten Partei, aus dem Gesellschaftsvermögen beglichen, also dem Vermögen von allen Anlegern.

Fragwürdige Verfahren zu immensen Kosten

Nur eines ist immer sicher: Der Liquidator und die beauftragten Rechtsanwälte erhalten immer Ihre Kosten, ob nun gewonnen oder verloren wird. Vor einem solchen Hintergrund ist wohl auch die Frage erlaubt, ob denn Gelder, die im Zuge einer legitimierten Innenliquidation beigetrieben werden, dann am Ende auch wirklich irgendeinem Anleger zu Gute kommen? Es bleibt viel mehr zu befürchten, dass alle oder ein erheblicher Teil der Vermögenswerte der Gesellschaft durch die Entlohnung von Herrn Rechtsanwalt Kramer als Liquidator und den beauftragten Anwälten schlicht und ergreifend verbraucht werden könnten. Wir sind daher der Ansicht, dass alle Anleger sehr gründlich prüfen sollten, ob Sie dem Liquidator eine nachträgliche Legitimation erteilen sollten dafür, dass er trotz Rechtsunsicherheit den Anlegern in die Tasche gegriffen hat und ob sie wirklich wollen, dass er das in der Zukunft tun darf.

Wohlgemerkt: Herr Kramer will NACHTRÄGLICH für Tätigkeiten und deren entstandene Kosten eine Legitimation!

Eine weitere Merkwürdigkeit ist uns zudem in Bezug auf die angekündigte „Informationsveranstaltung“ aufgefallen: Hier soll nicht nur Familienangehörigen oder Anwälten (was durchaus Sinn hat) des geschädigten Zeichners eine Vertretungsbefugnis eingeräumt werden können, sondern auch, so wörtlich: „Durch den die Anlage ursprünglich vermittelnden Vermittler“. Genau jenen Personen oder Unternehmen also, die dem geschädigten Anleger – ob vorsätzlich oder fahrlässig, schuldhaft oder nicht rechtlich vorwerfbar, – die Anlage vermittelt haben und damit zumindest auf der Kausalitätsebene den ganzen Ärger erst eingebrockt haben, soll eine Vertretungsvollmacht eingeräumt werden. Wir finden das auffällig!

Informationen zum Schutz der Vermittler?

Wird da etwa der Bock zum Gärtner gemacht? Hätte Herr Rechtsanwalt Kramer, der ja nachweislich keine Mühen und Kosten gescheut hat, Anleger anzugehen und notfalls zu verklagen dann nicht auch einmal im Zuge der Liquidation die Rolle der Vermittler für die geschädigten Anleger prüfen lassen sollen?

Immerhin lag laut Aussage der BaFin der MLR kein wirklich tragfähiges Konzept zu Grunde. Hätte es da nicht ggfs. Sinn gehabt, einmal durch unabhängige rechtliche Gutachter prüfen zu lassen, ob den MLR Fonds vielleicht sogar ein sittenwidriges Geschäftsmodell zu Grunde lag?

Kein Blankomandat für ausufernde Kosten

Wir können das nicht wirklich abschließend beurteilen. Nur eines ist wohl in dieser „unangenehmen Phase der Liquidation“ sicher: Die Kosten laufen weiter bis die Liquidation endlich einmal abgeschlossen ist und damit laufen auch die Kosten des Liquidators weiter, der anders als die Anleger wohl nicht zu den Verlierern zählen wird. Und je mehr Verfahren geführt werden und Ansprüche im Zuge der zitierten „Innenliquidation“ auch gegen Anleger geltend gemacht werden, desto länger dauert die Liquidation an.

Viele Anleger sind bereits Mitglied in der iipk

Wenn Sie nun in dieser, und da geben wir Herrn Rechtsanwalt Kramer recht, sicherlich für Sie unangenehmen Phase der Liquidation nicht bloß stillhalten wollen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bei dem Umlaufverfahren, erlauben wir uns den Hinweis, dass jede Zustimmung und nachträgliche Legitimation und möglicherweise sogar jede Enthaltung ggfs. die Position von Herrn Kramer stärkt. Ob Sie das wollen, ist Ihre Entscheidung, genauso wie es Ihre Entscheidung ist, weiterhin auf den „Rat“ Ihrer Vermittler zu hören ohne deren Rat Sie diese katastrophale Anlage nie erworben hätten und mit deren Anwesenheit auf der „Infoveranstaltung“ Herr Rechtsanwalt Kramer wohl keine Probleme hat!

Verluste bei CFD Geschäften – die Rechtsprechung bietet gute Chancen, den Verlust zurückzuholen.

Anlegern die CFD Geschäfte unter Einschaltung eines Beraters, Anlagevermittlers oder Abwicklers getätigt haben, bieten sich gute Chancen, ihre Verluste auszugleichen.

Verlustausgleich bei CFDs

Wie ist das möglich? Bei CFD Geschäften handelt es sich um Anlagegeschäfte die mit besonders hohen, spekulativen Risiken versehen sind (vgl unser Artikel + Betrug). CFD-Geschäfte sind hochriskante Anlagegeschäfte, für die nach der einschlägigen Rechtsprechung sehr strenge Aufklärungsmaßstäbe gelten. Werden solche Geschäfte dann nicht auf Initiative des Anlegers direkt abgewickelt, sondern wurden ihm etwa durch ein Anlage- und Abwicklungsunternehmen offeriert, so muss es sich an den sehr strengen Aufklärungsmaßstäben der Rechtsprechung messen lassen.

Weitreichende Aufklärungspflichten

Typische Risiken, Wert bildende und Wert mindernde Faktoren der gewählten Anlageform sind in objektiver und allgemein leicht verständlicher Form zu erläutern (BGHZ 124, S. 151 ff.). Sofern eine solche Aufklärung nicht in einer gesonderten Risikobroschüre erfolgt, sondern in einer Broschüre mit anderem und allgemeinen Inhalt, sind die Risikohinweise und -informationen graphisch besonders hervorzuheben und dürfen im sonstigen Text nicht untergehen.

Prospekt muss Risiko hervorheben

Selbst wenn eine Informationsbroschüre Risikohinweise enthält, die isoliert betrachtet eine ordnungsgemäße Aufklärung darstellen würden, kann unter Berücksichtigung der Gesamtumstände eine solche wieder relativiert werden, wenn diese derart in den Hintergrund gedrängt wird, dass die Warn- und Hinweisfunktion verloren geht. Ist eine ordnungsgemäße Aufklärung unterblieben, hat der Anleger Anspruch auf Schadenersatz, insbesondere Rückgewähr seiner Einlagesumme.

Viele Broschüren mangelhaft

Was viele Anleger nicht wissen: Auch scheinbar „gut gemachte“ Broschüren halten sehr oft einer gerichtlichen Überprüfung nicht stand. Die Folge: Der Verlust muss erstattet werden. Außerdem: Die Geschäftsleiter von Unternehmen, die CFD Geschäfte vermitteln können bei unzureichender Aufklärung neben Ihrem Unternehmen (z.B.: GmbH oder AG) auch noch persönlich im Wege der so genannten Durchgriffshaftung in die Haftung genommen werden.

Kostenlos Chancen prüfen lassen

Haben Sie also Verluste bei CFD Geschäften erlitten, bei denen ein Vermittler eingeschaltet war oder wurden Ihnen diese Geschäfte durch ein Vermittlungs- oder Beratungsunternehmen angetragen, so sollten Sie Kontakt mit uns aufnehmen. In unserem Netzwerk sind Anwälte, die bereits erfolgreich Schadenersatz für CFD Anlegern durchgesetzt haben.

Eine Prüfung lohnt sich in jedem Falle!

BGH kippt Kontogebühren – wir holen Ihre Gebühren für Sie zurück

Am 9. Mai 2017 hat der BGH (Bundesgerichtshof) die Kontogebühren der Bausparkassen für unwirksam erklärt. Unter dem Aktenzeichen XI ZR 308/15 kann jeder Interessierte die Entscheidung im Wortlaut nachlesen. Wir raten jedem Betroffenen, bei der Bausparkasse diese Gebühren zurück zu fordern. Mit der Entscheidung des BGH “unterm Arm”, kann sich jeder Betroffene selbst mit seiner Bausparkasse ins Benehmen setzen. Obwohl aus der Sicht von uns befragter Rechtsanwälte die Sach- und Rechtslage eindeutig ist, kann der Rückzahlungswunsch auf Widerstand stoßen. Sollte Ihre Bausparkasse die Rückzahlung verweigern, haben wir eine Lösung für Sie:

Wir holen ihre Kontogebühren zurück

Allen Betroffenen, denen die Bausparkasse die Rückzahlung verweigert, bieten wir einen “kostenlosen Rückholservice” an. Dem Bausparer entstehen weder Anwalts- noch andere Kosten. Es wird lediglich im Erfolgsfalle ein Anteil von 10 % des Erstattungsbetrages in Abzug gebracht. Sollten unsere Bemühungen fruchtlos bleiben, werden keine Kosten in Rechnung gestellt.

Keine Mitgliedschaft notwendig

Da es sich bei einem Bausparvertrag in unseren Augen nicht um eine Kapitalanlage handelt, ist für die Annahme dieses Angebotes auch keine Mitgliedschaft in der iipk notwendig; Somit entstehen selbstverständlich auch keine Mitgliedsgebühren oder sonstige Beiträge.

Einfaches Vorgehen

Da sich die Forderungen, selbst bei langjährigen Verträgen, nur im niedrigen dreistelligen Euro-Bereich bewegen und teilweise sogar noch darunter, fassen wir die Forderungen als Pakete zusammen. Zu diesem Zweck treten Sie – ausschließlich zum Einzug der Kontoführungsgebühren – die Forderung an einen Rechtsdienstleister ab. Dieser Rechtsdienstleister wird dann den Einzug der Forderung übernehmen. Wie gesagt, ohne Kosten für den Bausparer.

Nebeneffekt – Darlehensgebühren

Da der BGH bereits vor einiger Zeit ebenso zu den Darlehensgebühren der Bausparkassen entschieden hat, prüfen wir im Bedarfsfalle auch gerne, ob Sie außerdem einen Anspruch auf Rückzahlung der Darlehensgebühr haben. Die angebotenen Konditionen, ändern sich in diesem Falle nicht.

Wenn Sie möchten, dass wir für Sie die Gebühren zurückholen, nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf. Auf sämtliche Anfragen werden wir Ihnen per E-Mail die entsprechenden Unterlagen gerne zukommen lassen.