Binäre Optionen: Dieser Begriff verdeutlicht auf den ersten Blick eindeutig die zwei möglichen Zustände, nämlich hopp oder top (Null oder Eins). Eigentlich klingt das fair. Tatsächlich gibt es nicht wenige Anleger, die dem Irrglauben unterliegen, dass die Chancen denen eines Münzwurfes entsprechen. Das ist m.E. auch der Grund, warum einige Anbieter am Markt diese irreführende Bezeichnung gerne benutzen.

Faire Chance Fehlanzeige

Der unbedarfte Anleger geht m.E. von einer fairen Chance aus. Das mag daran liegen, dass der Begriff keinen Rückschluss darauf zulässt, mit welcher Wahrscheinlichkeit denn jetzt die 0 oder die 1 kommt – die einzig möglichen Zustände in einem binären System. Eine Option kann m.E. nur dann binär sein, wenn die Wahrscheinlichkeit für beide Zustände bei 50 % liegt.

Auf Dauer keine Chance

Bei den Optionen, die bei BDSwiss angeboten werden, ist das nicht der Fall. Da sowohl im Fall des Gewinns als auch im Fall des Verlustes die systembedingten Kosten vom Anleger getragen werden müssen, liegt die Chance für den Anleger immer unter 50%! Diesem Umstand trägt der Begriff „binäre Option“ aber keine Rechnung.

4 % machen den Unterschied

Laut Forbes Invest müssten über 54 % der Handlungen mit einem Gewinn abgeschlossen werden, nur um das eingesetzte Kapital zu erhalten. Hört sich wenig an? Da jeder Handel nur eine Chance auf einem Gewinn von unter 50 % hat, kann mit binären Optionen nachhaltig kein Geld verdient werden.

Mein Fazit

Binäre Optionen sind nur was für Zocker, die keine Zeit haben ins Casino zu gehen.

Was mich sonst noch stört?

  • Ich kann kein Impressum finden (Stand 31.01.2016)
  • Firmensitz auf Zypern (Ja, nicht Schweiz!)
  • Mit dem Schweizer Kreuz dürfen nur Schweizer Firmen werben

Wenn sie mit diesem oder ähnlichen Anbietern bereits „gezockt“ haben, würde ich mich über einen Erfahrungsbericht (nebst Unterlagen) aus erster Hand freuen.

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