Differenzgeschäfte boomen – für die Anbieter! Doch das ist nicht der Grund, weswegen die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) einschreitet und diese Geschäfte – zumindest für Privatleute – verbieten will. Die Verluste einzelner Anleger schreckten die Aufsichtsbehörde auf. Die Anbieter so genannter CFD (Differenzkontrakte) nutzen in erster Linie die Unerfahrenheit privater Anleger aus. Die Klagen einzelner Geschädigter erreichten in den letzten Monaten neue Rekorde, sowie deren Verluste.

CFD – immense Nachschussrisiken

Als Hauptgrund führt die BaFin die so genannte Nachschusspflicht an, die einen Anleger unter Umständen beim Handel mit CFDs treffen kann. So liegt es in der Natur von Hebelprodukten, dass schon geringe Bewegungen des zu Grunde liegenden Wertes ausreichen, um die geleistete Hinterlegung aufzubrauchen. Wer in solchen Situationen nicht schnell genug reagiert, der riskiert schon mal das doppelte oder gar dreifache seiner Einlage als Nachschuss.

Verlustreiche Erfahrungsberichte

Aus den Rückmeldungen vieler Anleger, die Geld mit CFDs verloren haben, lässt sich schließen, dass das große Geld der Anbieter mit Privatinvestoren gemacht wird. Diese sind in der Regel nicht in der Lage, die wahren Risiken des CFD-Handels auszumachen. Nicht nur, dass die Chance immer unter 50 % liegt – was einen dauerhaften Gewinn rein mathematisch betrachtet, ausschließt. Auch die “programmierte” Verzögerung im so genannten Real-Time Handel sorgt für ungleiche Chancen. Der Privatanleger vor seinem Heim-Terminal erlebt immer nur “gefühltes” Real-Time, denn die verwendeten Übertragungswege haben für sich alleine schon Latenzen von über 100 ms – je Richtung! Das ist aber nicht das einzige Problem:

Betrug mit Handelssoftware

Die von vielen Anbietern benutzte Handelssoftware tut noch ihr Übriges. Es lassen sich in der Software verschiedenste Parameter setzen, die dafür sorgen, dass einzelne Aufträge “langsamer” ausgeführt werden, als andere. Was auf den ersten Blick unverfänglich erscheint, stellt sich für den Anleger als großes Problem dar. Speziell in hochvolatilen Märkten, also Märkten mit sowohl vielen Handlungen als auch starken Bewegungen, kann auf diese Art jede Handlung mit “versteckten” Gebühren versehen werden; Davon merkt der Privatanleger in der Regel nichts.

Können spielt keine Rolle

Mit diesen Widrigkeiten belastet, ist es auf Dauer selbst für den besten privaten Händler unmöglich, einen verlässlichen Gewinn zu produzieren. Es hängt immer alles vom Wohl und Wehe des Anbieters ab.

Chancen wahren und handeln

Sollten auch Sie zu den Verlierern dieses Marktes gehören, können Sie uns gerne Ihre Unterlagen und Erfahrungsberichte übermitteln. Es gibt sogar mittlerweile zwei Anbieter, die nach entsprechenden Anträgen, vergleichsbereit sind. Nutzen Sie also ruhig die günstige Möglichkeit einer Mitgliedschaft in der iipk, um Ihre Kapitalanlage fachmännisch auf eventuelle “handwerkliche” Fehler überprüfen zu lassen.

BaFin will CFD-Geschäfte verbieten – zu Recht!