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Entschädigungsangebot für Lehman-Opfer PDF Drucken
Die Frankfurter Sparkasse hat Anlegern, die mit von ihr vermittelten Papieren des insolventen US-Bankhauses Lehman Brothers Schiffbruch erlitten haben, ein Vergleichsangebot unterbreitet. Das Angebot gilt auch für solche Kunden, die bisher noch keine Ansprüche gegen die Fraspa geltend gemacht haben.

Das Angebot sieht den Rückkauf der weitgehend wertlosen Zertifikate vor. Dafür will die Fraspa 50 Prozent des Betrages zahlen, den der jeweilige Anleger bei Erwerb der Papiere eingesetzt hat. Für das Rücknahmeangebot, das bis zum 22. Dezember 2009 befristet ist, hat die Sparkasse rund 44 Mio. Euro bereitgestellt.

Bei dem Vergleichsangebot der Fraspa im Zusammenhang mit Lehman-Zertifikaten handelt es sich um eines der wenigen Angebote deutscher Kreditinstitute, das sich an eine große Zahl geschädigter Anleger richtet. Ähnliche Aktionen gab es vorher bereits bei der Sparkasse Hannover bzw. der Hamburger Sparkasse. Vergleichsangebote anderer Banken beschränkten sich bisher meistens auf besondere Härtefälle. Dennoch sollten sich Anleger vor der Entscheidung, ob sie das Angebot annehmen oder nicht, gründlich fachlich beraten lassen. Denn mit der Annahme verzichten sie auf mögliche Schadenersatzforderungen gegen das Institut. Gerade Anleger, die zum Zeitpunkt des Erwerbs der Lehman-Zertifikate über keine oder wenig Anlageerfahrung verfügt haben, können ggf. auf dem Klageweg vollen Schadenersatz durchsetzen.

 

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